Stand: August 2026
Diese Richtlinie beschreibt, unter welchen Voraussetzungen eine Bestellung vor dem Versand geändert oder storniert werden kann. Sie erläutert außerdem den Umgang mit bereits versandten Bestellungen und die Abwicklung möglicher Rückzahlungen.
Eine Stornierungsanfrage ist vom gesetzlichen Widerrufsrecht zu unterscheiden. Ob eine Bestellung noch unmittelbar gestoppt werden kann, hängt insbesondere davon ab, ob bereits ein Vertrag zustande gekommen ist und wie weit die Bearbeitung im Lager- oder Versandprozess fortgeschritten ist.
1. Stornierung vor dem Versand
Wer eine Bestellung nicht mehr erhalten möchte, sollte die Stornierung möglichst früh über die unten genannten Kontaktdaten beantragen. Eine Anfrage allein beendet den Bestellvorgang noch nicht. Zunächst muss geprüft werden, ob die Bestellung technisch und organisatorisch noch angehalten werden kann.
Je nach Bearbeitungsstand gelten üblicherweise folgende Möglichkeiten:
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Noch nicht zur Bearbeitung freigegebene Bestellungen können gegebenenfalls vollständig gestoppt werden.
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Nach Beginn der Kommissionierung oder Verpackung ist eine Änderung nicht in jedem Fall möglich.
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Wurde die Sendung bereits an den Versanddienst übergeben, kann sie regelmäßig nicht mehr als einfache Bestellstornierung behandelt werden.
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Für bereits versandte Ware kommen insbesondere das gesetzliche Widerrufsrecht und das vorgesehene Rückgabeverfahren in Betracht.
Eine frühzeitige Kontaktaufnahme erhöht die Möglichkeit, den Versand noch anzuhalten. Daraus ergibt sich jedoch kein Anspruch auf eine technische Stornierung, wenn die Bestellung bereits verbindlich angenommen und der Versandprozess begonnen wurde.
2. Stornierungsanfrage einreichen
Eine Anfrage kann per E-Mail gestellt werden. Für eine eindeutige Zuordnung sollten die verfügbaren Bestelldaten möglichst vollständig angegeben werden.
Benötigt werden üblicherweise:
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die Bestellnummer, damit der betreffende Vorgang gefunden werden kann,
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der bei der Bestellung verwendete Name,
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die zugehörige E-Mail-Adresse,
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ein kurzer Hinweis, ob die gesamte Bestellung oder nur ein bestimmter Artikel betroffen ist.
Kontakt:
DRAVENTOQ
314 Kansas St
Robstown, TX 78380
US
E-Mail: careteam@draventoq.com
Telefon: +1 (361) 821-6187
Die Anfrage sollte eindeutig erkennen lassen, dass eine Stornierung gewünscht wird. Die Angabe eines Grundes ist hierfür nicht erforderlich.
3. Prüfung der Anfrage
Nach Eingang der Stornierungsanfrage wird der aktuelle Bearbeitungsstatus herangezogen. Maßgeblich sind die im Bestell- und Logistiksystem verfügbaren Informationen.
Bei der Prüfung kann insbesondere festgestellt werden, ob:
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die Bestellung lediglich elektronisch erfasst wurde,
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die Zahlungsautorisierung bereits erfolgt ist,
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Artikel schon zusammengestellt oder verpackt werden,
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ein Versandetikett erzeugt wurde,
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die Sendung bereits an einen Beförderer übergeben worden ist.
Ein erzeugtes Versandetikett allein muss nicht in jedem Fall bedeuten, dass die Ware das Lager bereits verlassen hat. Entscheidend ist der tatsächliche Bearbeitungsstand.
Das Ergebnis kann per E-Mail mitgeteilt werden. Eine Bestellung gilt erst dann als storniert, wenn die Stornierung bestätigt wurde oder sich aus den Umständen eindeutig ergibt, dass keine Annahme beziehungsweise Ausführung mehr erfolgt.
4. Noch nicht versandte Bestellungen
Kann eine noch nicht versandte Bestellung rechtzeitig gestoppt werden, wird der weitere Versand unterbrochen. Wurde der Kaufpreis bereits belastet, kann anschließend eine Rückzahlung über das ursprünglich eingesetzte Zahlungsmittel veranlasst werden.
Der typische Ablauf gestaltet sich wie folgt:
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Zunächst wird die Stornierbarkeit anhand des Bearbeitungsstatus geprüft.
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Nach bestätigter Stornierung wird die Rückzahlung üblicherweise innerhalb von ein bis drei Arbeitstagen technisch angestoßen.
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Der Kartenanbieter oder Zahlungsdienst verarbeitet die anschließende Gutschrift nach seinen eigenen Abläufen.
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Bis der Betrag im Zahlungskonto sichtbar ist, können ungefähr zehn bis fünfzehn Arbeitstage vergehen.
Diese Zeitangaben beschreiben übliche technische Bearbeitungsabläufe. Sie verlängern keine zwingenden gesetzlichen Rückzahlungsfristen.
Die Erstattung erfolgt grundsätzlich über dasselbe Zahlungsmittel, das für die Bestellung verwendet wurde. Eine abweichende Rückzahlungsart kommt nur bei entsprechender Vereinbarung und im rechtlich zulässigen Rahmen in Betracht.
5. Autorisierung und vorübergehende Kartenreservierung
Wurde eine Bestellung vor der endgültigen Belastung storniert, kann auf dem Kartenkonto dennoch vorübergehend eine Reservierung oder vorgemerkte Zahlung sichtbar sein. Dabei handelt es sich nicht zwingend um eine abgeschlossene Abbuchung.
Die Freigabe einer solchen Reservierung hängt vom jeweiligen Kartenanbieter ab. DRAVENTOQ kann den Zeitpunkt, zu dem eine Vormerkung aus der Kartenübersicht verschwindet, nicht unmittelbar bestimmen.
Bei länger bestehenden Vormerkungen kann der Kartenanbieter nähere Informationen zum Status geben. Für die Zuordnung einer Transaktion sollte nur die Bestellnummer übermittelt werden; vollständige Kartendaten oder Sicherheitscodes sollten nicht per E-Mail versendet werden.
6. Bereits verpackte oder an den Versand übergebene Bestellungen
Ist die Bearbeitung so weit fortgeschritten, dass die Sendung nicht mehr zuverlässig gestoppt werden kann, ist eine unmittelbare Stornierung möglicherweise nicht mehr durchführbar.
Für diesen Fall gilt:
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Die Ware kann nach Zustellung im Rahmen des gesetzlichen Widerrufsrechts zurückgesendet werden.
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Die vierzehntägige Widerrufsfrist beginnt grundsätzlich erst mit dem tatsächlichen Erhalt der Ware durch den Verbraucher oder einen benannten Dritten, der nicht Beförderer ist.
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Eine eindeutige Widerrufserklärung kann auch bereits vor der Zustellung abgegeben werden.
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Der weitere Ablauf richtet sich nach der Widerrufsbelehrung sowie der Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschrichtlinie.
Eine Annahmeverweigerung ersetzt nicht in jedem Fall eine eindeutige Widerrufserklärung. Wer den Vertrag widerrufen möchte, sollte den Widerruf deshalb zusätzlich ausdrücklich per E-Mail erklären.
7. Versandkosten bei bereits versandter Ware
Bei einem wirksamen gesetzlichen Widerruf werden die Kosten der günstigsten angebotenen Standardlieferung nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften erstattet.
Hat der Verbraucher freiwillig eine teurere Versandart gewählt, müssen die Mehrkosten gegenüber der Standardlieferung nicht zurückgezahlt werden. Dies kann beispielsweise Express-, Prioritäts- oder andere kostenpflichtige Zusatzleistungen betreffen.
Die regulären unmittelbaren Kosten der Rücksendung werden nach den Angaben in der Widerrufsbelehrung behandelt. Gesetzliche Rechte wegen mangelhafter, beschädigter oder falsch gelieferter Ware bleiben davon unberührt.
8. Teilstornierung einer Bestellung
Soll nur ein einzelner Artikel aus einer Bestellung entfernt werden, sollte dies in der Anfrage genau angegeben werden. Eine Teilstornierung ist nur möglich, solange der betroffene Artikel noch nicht verbindlich versandfertig bearbeitet wurde und die technische Änderung des Auftrags möglich ist.
Eine Änderung kann Auswirkungen auf folgende Punkte haben:
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den Gesamtwert der Bestellung,
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eine zuvor gewährte Versandkostenbefreiung,
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mengen- oder wertabhängige Preisnachlässe,
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die Zusammensetzung einer bereits autorisierten Zahlung.
Führt die Teilstornierung zu einer Änderung der Versandkosten oder eines Preisvorteils, wird die Berechnung anhand der für die verbleibende Bestellung geltenden Bedingungen geprüft. Vor einer nachteiligen Änderung ist eine entsprechende Information erforderlich.
9. Änderungen von Liefer- oder Bestelldaten
Eine Adressänderung oder Artikelanpassung ist nicht dasselbe wie eine Stornierung. Solche Änderungen können nur berücksichtigt werden, wenn der Bearbeitungsstatus dies noch zulässt.
Besonders wichtig ist:
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Eine Lieferanschrift sollte bereits im Checkout vollständig geprüft werden.
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Nach Übergabe an den Versanddienst kann eine Adressänderung eingeschränkt oder ausgeschlossen sein.
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Ein Austausch gegen einen anderen Artikel kann eine Stornierung und eine neue Bestellung erfordern.
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Zahlungsdaten werden aus Sicherheitsgründen nicht per E-Mail geändert.
Kann eine gewünschte Änderung nicht mehr umgesetzt werden, gelten für die bereits versandte Ware die gesetzlichen Widerrufs- und Mängelrechte.
10. Ablehnung oder Aufhebung durch DRAVENTOQ
Vor der Annahme einer Bestellung kann das abgegebene Kaufangebot aus sachlichen Gründen abgelehnt werden. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn die Durchführung der Bestellung nicht möglich oder nicht zumutbar ist.
Mögliche Gründe vor Vertragsschluss sind:
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Der Artikel ist nicht mehr verfügbar oder der ausgewiesene Bestand reicht nicht aus.
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Die Zahlung wurde nicht erfolgreich autorisiert.
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Produkt- oder Preisangaben enthalten einen offensichtlichen Fehler.
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Es bestehen konkrete Anhaltspunkte für Betrug, Missbrauch oder eine unbefugte Zahlungsnutzung.
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Die angegebene Anschrift kann nicht beliefert werden.
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Gesetzliche, behördliche oder erhebliche technische Hindernisse stehen der Bearbeitung entgegen.
Ist bereits ein Kaufvertrag zustande gekommen, kann DRAVENTOQ diesen nicht beliebig aufheben. Eine Lösung vom Vertrag kommt dann nur in Betracht, wenn ein gesetzliches oder wirksam vereinbartes Recht besteht. Dazu können beispielsweise eine dauerhafte, nicht zu vertretende Nichtverfügbarkeit, eine unmögliche Leistung oder andere gesetzlich anerkannte Gründe gehören.
Außergewöhnliche Ereignisse wie erhebliche Transportstörungen, Naturereignisse, behördliche Maßnahmen oder Ausfälle wichtiger Infrastruktur können die Bearbeitung verzögern. Daraus folgt nicht automatisch eine Vertragsbeendigung; maßgeblich sind die gesetzlichen Voraussetzungen des Einzelfalls.
11. Rückzahlung nach Ablehnung oder berechtigter Vertragsbeendigung
Wurde eine Zahlung bereits belastet und wird die Bestellung vor Vertragsschluss nicht angenommen oder später auf einer zulässigen Grundlage beendet, wird der auf den betroffenen Teil entfallende Betrag grundsätzlich über das ursprüngliche Zahlungsmittel zurückgeführt.
Dabei ist zwischen zwei Zeiträumen zu unterscheiden:
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Die technische Veranlassung der Rückzahlung kann nach Abschluss der Prüfung üblicherweise ein bis drei Arbeitstage beanspruchen.
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Die anschließende Verbuchung durch Kartenanbieter oder Zahlungsdienst kann weitere Zeit in Anspruch nehmen und häufig innerhalb von zehn bis fünfzehn Arbeitstagen sichtbar werden.
Zwingende gesetzliche Erstattungsfristen bleiben maßgeblich. Die Bearbeitungszeit eines externen Zahlungsdienstes führt nicht zu einer Einschränkung gesetzlicher Ansprüche.
12. Verhältnis zum gesetzlichen Widerrufsrecht
Diese Stornierungsrichtlinie ersetzt nicht die gesetzliche Widerrufsbelehrung. Eine freiwillige Stornierungsanfrage vor dem Versand und der gesetzliche Widerruf sind rechtlich unterschiedliche Vorgänge.
Für Verbraucher gilt insbesondere:
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Das Widerrufsrecht besteht grundsätzlich für vierzehn Tage ab Erhalt der Ware.
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Eine Stornierungsanfrage vor dem Versand kann zusätzlich möglich sein, wenn der Auftrag noch gestoppt werden kann.
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Die Ablehnung einer technischen Stornierung beseitigt nicht das gesetzliche Widerrufsrecht.
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Gesetzliche Mängelrechte bei fehlerhafter oder beschädigter Ware bestehen unabhängig davon.
Einzelheiten zu Frist, Erklärung, Rücksendung und Erstattung enthält die Widerrufsbelehrung.
13. Kontakt bei Stornierungsfragen
Fragen zur Stornierung, zum Bearbeitungsstatus oder zu einer damit verbundenen Rückzahlung können über folgende Kontaktdaten eingereicht werden:
DRAVENTOQ
314 Kansas St
Robstown, TX 78380
US
E-Mail: careteam@draventoq.com
Telefon: +1 (361) 821-6187
Für eine schnellere Zuordnung sollten Bestellnummer, Name und die bei der Bestellung verwendete E-Mail-Adresse angegeben werden.